December 2011
Die Ergebnisse des 2. iGZ-Mittelstandsbarometer, bei dem die Mitgliedsunternehmen des Interessenverbandes Zeitarbeit (iGZ) befragt wurden, liegen jetzt vor.
Die 440 an der Befragung teilnehmenden iGZ-Mitgliedsunternehmen sprachen sich im Rahmen der zweiten
Umfragewelle zum iGZ-Mittelstandsbarometer für eine strikte Einhaltung der
gesetzlichen und tariflichen Regelungen aus und 98,4 Prozent der iGZ-Mitglieder halten
die Verhinderung der missbräuchlichen Inanspruchnahme der Zeitarbeit für wichtig. Eine Verringerung der Lohnabstände zu vergleichbaren Stammbeschäftigten halten insgesamt 83,2 Prozent für „wichtig", bzw. „eher
wichtig". Gut 70 Prozent entlohnen ihre Zeitarbeitnehmerschaft dabei bereits
übertariflich. Auch beim Thema Qualifizierung/Weiterbildung haben die Unternehmen klare Vorstellungen: Für
87 Prozent ist dieser Punkt (eher) wichtig. Die mittelständischen Zeitarbeitsunternehmen setzen auch weiterhin auf
Kontinuität. Der Anteil der unbefristet Beschäftigten liegt bei 84
Prozent und die Zeitarbeit wird
auch für höher qualifizierte Berufe immer attraktiver. Nahezu verdreifacht hat
sich gegenüber der letzten Befragung bspw. der Anteil der Zeitarbeitnehmerschaft, die in der höchsten Entgeltgruppe des Tarifvertrags entlohnt
wird.
"Auch die zweite Umfragewelle des Mittelstandsbarometers hat bestätigt", so GMW-Geschäftsführerin und iGZ-Regionalkreisleiterin Nordbaden Nicole Munk, "dass die im iGZ zusammengeschlossenen mittelständischen Unternehmen für eine faire Zeitarbeit stehen." Auch die GMW behandle ihre Mitarbeiter fair und schließt beispielsweise in aller Regel unbefristete Arbeitsverträge und vergütet übertariflich beispielsweise durch eine arbeitgeberfinanzierte Altersvorsorge.
Weitere Informationen zu den Ergebnissen des aktuellen iGZ-Mittelstandsbarometers finden Sie hier.